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Dienstag, 14. Mai 2013

Reise



Du glaubst, dass ich schreibe, weil ich das Schreiben liebe?
Solange schreibe und reflektiere, bis ich mich darin verliere?
Das ist einfach falsch, es ist so, das ich auf Geld spekuliere.

Denn ich brauch Material, um mein Raumschiff zu initialisieren,
und damit anfangen außerplantarische Zutaten zu assimilieren,
so ist das in der globalen Welt-Kultur, man beeinflusst sich,
am Ende weiß ich gar nicht mehr; "Ist das mein Gesicht?"

So bereise ich seit tausendenden von Jahren das All,
ich reise mithilfe von sich reimenden, fliegenden Schall,

manche nennen mich Socke den Penner,
aber bin mir sicher, wir finden einen Nenner,

denn wir beide tragen Ideale in unseren Herzen,
da können wir doch etwas weniger verschmerzen,
und die Vorurteile die uns beherrschen ausmerzen,

nimm dir keinen Blindenstock,
und finde keinen Sündenbock,
wenn du die Wahrheit nicht verträgst,
und lieber weiter im Koma schläfst.
Anstatt selber den Spieß umzudrehen,
und wieder anfangen alles zu verstehen.





Kommentare:

Stiller Fährmann hat gesagt…

Gefällt mir gar sehr det Text

Literaturleben hat gesagt…

Sehr schön...gefällt mir wirklich gut.

Anonym hat gesagt…

gut!
eines deiner besten bisher!

Anonym hat gesagt…

schön, mal wieder etwas von dir zu hören. und danke :)

Anonym hat gesagt…

Ich danke dir für deinen ausführlichen Kommentar und dein Kompliment. Und ja, du hast recht, eine erzwungene Harmonie tötet im Endeffekt alles. Ohne Miteinander reden und einbeziehen geht es einfach nicht. Liebe Grüße, Lena

Anonym hat gesagt…

Ich danke dir für deinen ausführlichen Kommentar. Wie hast du es denn geschafft, dieses Loch zu füllen? Auch schön, dass die Hoffnung dein Begleiter war. Selbst diese hat mich schon vor Monden verlassen. Ich weiß einfach nicht, wie ich das machen soll. Schon so vieles probiert und brachte einfach nichts.

Was deinen letzten Satz betrifft.... Ich kann einfach nicht anders, als "Gutes" zu tun. Doch was das zurückfließen betrifft, bin ich nur noch von Bitterkeit durchflutet. Selbst so oft zu anderen gesagt, bei denen ging das auch irgendwie. Vielleicht stellen die sich auch einfach nur besser an, keine Ahnung. Wo nichts ist, kann auch nichts zurückfließen.

Liebe Grüße,
Lena

Anonym hat gesagt…

Ich danke dir für dein ausführliches Kommentar. Gerade in den letzten Tagen habe ich mir bzw. ist mir bewusst geworden, diese Hilfe der Menschen, die mir in dieser Zeit beistehen. Kann auch einfach nicht ausdrücken, wie froh ich bin, dass es sie gibt!!! Möchte sie nicht mehr missen, keinen von ihnen.

Ein "Restloch" bleibt. Das merke ich.